Short 03

 

Shorts

      Cat’s Eye

 

Die Träne der Nixe

 

 

“Katzenauge! Stehen bleiben oder ich schieße”, rief Toshi Uzumi völlig außer Atem. Endlich, dachte er, endlich werde ich dein Gesicht sehen; langsam schritt er auf Katzenauge zu. In diesem Moment bekam er einen Schlag ins Genick und brach zusammen.

“Hitomi, kommst du? Wir müssen uns beeilen”, sagte Love, die Thoshi vorhin niedergeschlagen hatte.

“Ja, schon gut. Ich komme”, antwortete Hitomi ging aber noch einmal zu dem bewusstlosen Thoshi und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange.

“Oh man das ist mal wieder typisch Verliebte.” War der Kommentar von Love die lässig an der Wand lehnte.

“Na dann versuch doch mich einzuholen du Experte”, entgegnete Hitomi und verpasste Love eine Kopfnuss, während sie mit dem Bild unterm Arm an ihrer Schwester vorbei rannte.

“He, warte auf mich Hitomi!”

“Da musst du aber schon schneller sein.”

Beide sprangen in den wartenden Wagen.

“Wieso habt ihr solange gebraucht”, fragte Nami, während sie losfuhr.

“Hitomi musste sich noch von Thoshi verabschieden.”

“Love! Sei ruhig.” Böse blickte Hitomi sie an, war aber schon rot geworden.

“Schon gut ihr beiden. Habt ihr das Bild?”

“Na klar! Was denkst du denn.” Leicht beleidigt sah Love ihre Schwester an. 

 

* * * * 

“Uzumi! Aufwachen! Uzumi”, rief der Chef wütend, “was ist passiert?”

“Brüllen sie doch nicht so Chef. Ich bin ja schon wach.”

“Ich brülle nicht Uzumi! Wo ist das Bild?! Haben sie Katzenauge erwischt!?”

“Sie hat es mitgenommen, ... ich hatte sie fast. Ich ging auf sie zu und wurde K.O. geschlagen.” Vorsichtig tastete Thoshi seinen schmerzenden Nacken ab.

“Wie bitte?! Sie wagen es mir so etwas zusagen?!”

“Aber Chef”, jetzt mischte sich Asaja ein, die bisher nur amüsiert zugehört hatte. “Er kann doch nun wirklich nichts dafür, das Katzenauge ihn niedergeschlagen hat.”

“Ja, ja, da haben sie recht”, gab der Chef zu und schluckte zwei Beruhigungstabletten. “OK: fahren sie nach Hause und ruhen sie sich aus. Morgen schreiben sie Beide dann einen Bericht. Der Einsatz ist beendet!” 

 

* * * * 

Müde und total erschöpft warf sich Thoshi aufs Bett und schlief bis zum nächsten Morgen durch. Nach einer erfrischenden Dusche ging er mürrisch ins Café “Cat’s Eye”.

“He seht mal!” Love saß am Fenster und sah Thoshi zuerst. “Da kommt unser junger Detektiv.”

“Thoshi!?” Überrascht sah Hitomi zur Tür. “Guten Morgen. Wie geht’s dir?”

“Frag lieber nicht.” Sichtlich entmutigt nahm Thoshi am Tresen Platz. “Katzenauge ist mir schon wieder entwischt.”

“Wahnsinn, die haben ein Glück!” Love sah Thoshi mit leuchtenden Augen an. Was haben sie diesmal geklaut?”

“Die Königin von Sabba ein sehr wertvolles Gemälde von Michael Heinz.”

Hitomi war Thoshi’s verhalten nicht so recht geheuer darum fragte sie: “Du Thoshi. Sag mal wie wär’s, wenn wir zwei heute einen Ausflug machen, nur du und ich!”

“Äh, ja... das wäre echt klasse.” Auf einmal meldete sich Thoshi’s Pieper. “Oh nein. Nicht schon wieder mein Chef, der weiß auch wirklich genau wann er stört. Kann ich mal telefonieren?”

“Natürlich”, antwortete Nami, die gerade den Raum betreten hatte.

“Danke Nami”, sagte Thoshi und schnappte sich den Telefonhörer. “Ja, hier Uzumi, sie wollten mich sprechen Chef. Was!? Jemand hat angedroht das Miami - Museum in die Luft zu jagen. Ja natürlich ich komme sofort.” Thoshi legte auf und stürmte aus dem Café.

“Du Nami wird in diesem Museum nicht auch ein Stück aus Vaters Sammlung ausgestellt”, fragte Hitomi zögernd.

“Ja, du hast Recht. Es ist ein Aquamarin von ungewöhnlicher Größe und Schliff, man nennt ihn deshalb auch “Die Träne der Nixe”.”

“Das heißt wir müssen, um uns den Stein zuholen, die Sprengung verhindern.”

“Genau, also machen wir uns fertig und liefern unsere Visitenkarte ab. Love, du überlegst inzwischen, was wir brauchen und machst die Ausrüstung fertig. Wir treffen uns am Museum.”

“OK. Boss! Viel Glück euch zwei.”

Zusammen gingen die Drei nach oben, wo Nami und Hitomi sich ihre Trikots anzogen und sich auf den Weg zum Polizeipräsidium machten, während Love die Ausrüstung zusammen packte und noch ein Spezialgerät konstruierte. 

 

* * * * 

“Oh nein, das darf doch nicht war sein”, völlig entgeistert starrte der Chef auf die Karte von Katzenauge. “Uzumi, Asaja sofort zu mir!”

“Jawohl Chef!”

“Jawohl Chef!”

“Sehen sie sich das an”, sagte der Chef und deutete auf die Karte. “Als wenn mit dem Verrückten im Museum nicht schon genug Ärger hätten. Nein, Katzenauge muss sich ja noch melden.” Nervös kramte der Chef nach seinen Tabletten und schluckte zwei.

“Was?! Katzenauge, geben sie her Chef.” Thoshi zog seinem Chef die Karte aus der Hand. “Asaja, hören sie sich das an. “Noch vor Mitternacht gehört “Die Träne der Nixe” wieder uns!”

“Aber, ... aber das geht doch nicht.” Asaja war total verwirrt. “Soweit ich weiß wird dieser Stein in Miami - Museum ausgestellt und dort sitzt doch dieser Kerl mit der Bombe.”

“Aber das würde ja bedeuten, dass... Katzenauge ihn kennt oder an ihm vorbei muss!”

“Was und das sagen sie erst jetzt Uzumi”; brüllte der Chef und sprang auf. “Sofort alle Mann zum Museum!”

“Aber Chef!” Asaja versuchte ihn zu bremsen. “Dieser Irre hat doch gesagt, wenn er nur einen Polizisten auf das Gebäude zukommen sieht, dann jagt er es in die Luft.”

“Oh danke, dass sie mich daran erinnert haben Fräulein Asaja.”

“Chef! Könne sie mir jetzt sagen, was dieser Kerl fordert, damit er das Museum räumt?”

“Uzumi dieser Irre fordert....” der Chef holte tief Luft. “500 Millionen Yen und das innerhalb von 24 Stunden. Erfüllen wir seine Forderung nicht.... Ich glaube nicht dass es einer weiteren Erklärung bedarf.”

“Aber es ist doch so gut wie unmöglich so schnell an soviel Geld zukommen!” Thoshi hatte sehr laut gesprochen und sich dabei über den Schreibtisch seines Chefs gelehnt. Total geschafft ließ sich dieser in seinen Stuhl zurückfallen. “Uzumi, denken sie wirklich ich wüsste das nicht? Aber der Direktor besteht darauf, dass wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern, dass dieser Irre sein Vorhaben in die Tat umsetzt.”

“Zurzeit befinden sich dort nämlich Kunstgegenstände im Wert weit über einer Milliarde Yen!” Der Direktor des Museums hatte gerade den Raum betreten.

“Was haben sie hier zusuchen? Raus hier!” brüllte Thoshi den Mann an.

“Sie halten sofort den Mund Uzumi!” Der Chef stand auf und ging zu dem Direktor des Museums. “Entschuldigen sie bitte das unmögliche Verhalten meines Detektivs.”

“Schon gut, er tut schließlich nur seine Arbeit.” der Direktor stand mittlerweile vor Asaja und gab ihr einen Handkuss. “Meine Verehrung Madame.”

“Mm ja Dankeschön.” Asaja war ganz durcheinander und total verlegen.

“He Chef!” Grinsend stieß Thoshi seinen Chef an. Asaja ist ganz ruhig. Er hat sie wohl total überrumpelt.” Durch ein grinsendes Nicken stimmte dieser ihm zu.

“Uzumi, das habe ich gehört!” Wütend sah Asaja ihren Chef und Thoshi an. “Chef, so ein Verhalten von Uzumi kann nicht von ihnen toleriert werden.”

Verlegen blickte der Chef um sich. “Hmm, da hat sie recht. Uzumi sie sollte sie in Zukunft besser beherrschen.”

“Aber Chef! Das ist unfair sie haben schließlich auch mitgemacht”, versuchte Thoshi sich zu verteidigen.

“Was?!” Nun wurde Asaja laut. “Chef stimmt das etwa?!”

“Oh nein, das war ganz anders. Uzumi sie sollten ihre Zunge im Zaum halten”, flüsterte der Chef scharf in Thoshi’s Richtung.

“Asaja, ich muss sie mal kurz sprechen. Kommen sie bitte mit.” Bat Thoshi höflich.

Kaum waren die Beiden aus dem Raum verschwunden, versuchte der Chef sich bei dem Museumsdirektor für das Verhalten von Thoshi und Asaja zu entschuldigen. Als beide plötzlich laute Stimmen auf dem Flur hörten.

“Oh nein”, stöhnte der Chef schlug sich mit einer Hand vor den Kopf und suchte mit der anderen die Flasche mit seinen Beruhigungstabletten. Langsam, mit der Flasche in der Hand öffnete er die Tür und brüllte los: “Ruhe hier! Verdammt noch mal was soll das denn?! Uzumi, Asaja los kommen sie wir fahren zum Museum! das war zuviel. Hastig öffnete er die Flasche, schluckte vier Pillen und beruhigte sich langsam. Thoshi und Asaja die ihn bisher entsetzt angesehen hatten atmeten auf. 

 

* * * * 

“So und wie kommen wir da jetzt rein”, fragte Love

“Herr Nagheshi hat gesagt, dass wir am besten erst durch den Hintereingang und dann durch die Luftschächte gehen sollten” erklärte Nami ihr, “so wird er uns erst bemerken, wenn es zu spät ist.”

Während sich ihre Schwestern unterhielten suchte Hitomi mit dem Fernglas das Gebäude nach dem Bombenleger ab. “Nami ich hab ihn er ist im 3. Stock!”

“Also dann Katzen! Der bekommt unserer Krallen zu spüren!”

“Love!” Nami war entsetzt.

“Love, so einfach wie du dir das vorstellst wird die Sache nicht.”Vergeblich versuchte Hitomi Love zu Recht zuweisen.

“Verdammt!”

“Was ist los Nami?”

“Was ist los?”

“Seht mal wer da kommt.” Nami wies aus dem Fenster.

“Aber, das ist ja Thoshi.” entsetzt starrte Hitomi aus dem Fenster.

“Mit Gefolge. Da kommen Asaja und der Chef. So ein Mist!” Sofort wurde Love von Nami’s strafendem Blick erwischt und verstummte.

“Was machen wir nun”, ratlos blickte sich Hitomi um.

“Wir ziehen die Sache wie geplant durch.” Nami stieg aus ihre Schwestern nickten zustimmend und folgten ihr.

 

* * * * 

“Chef, ich werde reingehen.”

“Uzumi seien sie doch vernünftig. Wenn er sie erwischt jagt er sich, das Gebäude und sie in die Luft.”

“Chef ich finde sie sollte ihn gehen lassen. So wie das sehe, haben wir sowieso keine andere Wahl.”

“Nun gut”, der Chef räusperte sich und sah Thoshi ernst an. “Wenn Asaja auch dieser Meinung ist,   ach um Himmelswillen hauen sie schon ab.”

“Danke Chef!” Schon war Thoshi im Gebüsch verschwunden.

“Hoffentlich macht er keinen Fehler.” Sorgenvoll sah der Chef ihm hinterher.

- Ich werde durch den Hintereingang Reinschleichen und dann... ach den Rest werde ich sehen wenn ich drin bin. Vielleicht sehe ich heute auch das Gesicht von Katzenauge, schnappe sie und den Irren und bekomme eine Gehaltserhöhung. - Bei diesen Gedanken konnte sich Thoshi ein grinsen nicht verkneifen. - Ab jetzt muss ich vorsichtig sein. - Thoshi legte die Hand auf die Türklinke, drückte sie runter und öffnete langsam die Tür. 

 

* * * * 

“Hitomi beeil dich! Ich habe draußen Schritte gehört. Da kommt jemand. Oh nein, dass ist ja Thoshi!” Entgeistert sah Love ihre Schwester an.

“Was!” Vor Schreck hatte Hitomi vergessen weiter in den Luftschacht zuklettern.

Thoshi konnte nicht glauben was er sah. “Das ist ja Katzenauge! Au man ist die gut gebaut”, sagte Thoshi laut und bewunderte die Rückfront von Hitomi. 

 

* * * * 

Love und Hitomi hatten Thoshi gehört.

- So ein Idiot - dachte Hitomi bei sich und kroch ganz in den Luftschacht.

Love kicherte leise als sie Hitomi’s Gesichtsausdruck sah, der wirklich Bände sprach.

“Love du weißt was du zu tun hast”, sagte Nami und kroch zusammen mit Hitomi weiter in den Luftschacht.

Love nickte und sah Hitomi blinzelnd an. 

 

* * * * 

“Katzenauge!” Brüllte Thoshi. “Bleib sofort stehen, du bist verhaftet! Oh oh, dass war glaub ich etwas zu laut. Na gut Katzenauge, du hast es so gewollt dann komme ich dir eben hinterher!”

“Denkste”, kicherte Love und verschwand in einem Seitenschacht.

Inzwischen kletterte Thoshi auch in den Luftschacht. “Na warte Katzenauge. Diesmal kriege ich dich”, flüsterte Thoshi und kroch immer tiefer in den Schacht hinein.

“Na warte, du glaubst doch wohl nicht im Ernst daran uns jemals zuschnappen! So 1, 2, 3 jetzt!”

“Was ist das? Schlafgas ich darf nic... chr.....chr.”

“Tja, das war ein klares KO aus der Spraydose!” Fröhlich jonglierte Love die Dose hin und her, bevor sie sich den bewusstlosen Thoshi schnappte, um ihren Schwestern zufolgen. “Oh man ist der schwer.” 

 

* * * * 

“Nami; das ist der Kerl.” Etwas nervös sah Hitomi ihre Schwester an.

“Hitomi... .”

“Ahhh... puh... du bist es Love.”

“Seid leise!” Beschwörend legte Nami einen Finger auf den Mund.

“Du musst Thoshi eine Diät verschreiben, dass mach ich nicht noch mal, solange dieser Kerl nichts abgenommen hat”, flüsterte Love nun.

“Wann wird er denn wieder wach?”

“Zum Abendessen ganz bestimmt! Hi hi... .”

“Love! Du bist wie immer unmöglich”, beleidigt sah Hitomi ihre Schwester an musste aber auch schmunzeln.

“Jetzt mal im Ernst er ist in ca. 2 Stunden wieder wach.”

“Dann ist ja gut. Also dann Katzen folgt mir!” Vorsichtig nahm Hitomi das Lüftungsgitter ab und warf eine Karte auf den Lichtschalter. 

 

* * * * 

“Uzumi wo bleiben sie nur solange?” Entnervt sah der Chef auf seine Uhr.

“Chef. Chef... . Chef! Sehen sie doch das Licht ist ausgegangen!” Hektisch wies Asaja auf das Fenster im 3. Stock, indem vor kurzem noch Licht gebrannt hatte.

“Oh mein Gott, jetzt hat er ihn. Wir müssen ihm helfen. Männer, wir stürmen das Gebäude!”

“Nicht Chef! Das ist bestimmt ein Trick. Wir sollten kein unnötiges Risiko eingehen.”

“Ein Trick? Das könnte sein. Männer den letzten Befehl nicht ausführen wir bleiben hier!”

“Puh... .” Asaja atmete auf. 

 

* * * * 

“Wer ist da?” Der Mann wurde nervös. “Komm sofort raus oder ich jage hier alles in die Luft.”

fragend sah Hitomi Nami an, diese nickte. Also dann, dachte Hitomi und sprang aus dem Lüftungsschacht.

“Los, komm sofort hierüber.” Er zielte mit seiner Waffe auf Hitomi. “Und wenn du ein Bulle bist, dann mach ich dich kalt.” Er fing an hysterisch zu lachen. Langsam näherte sich Hitomi ihm. “Au man du bist ja ne’ Wucht! Na los mach schon. Du wirst mir Gesellschaft leisten, wenn du verstehst was ich meine.” Er starrte Hitomi weiterhin an und ließ langsam die Waffe sinken. Da schlug Nami zu und der Kerl klappte weg. “Gut gemacht Schwesterherz.” Lächelnd zu Nami, die immer noch hinter dem Bewusstlosen stand. “Es war eine sehr gute Idee von dir, dass sich eine von uns als Lockvogel betätigt und die andere in dann von hinten erledigt.”

“Love leg Thoshi ruhig da hin. Hitomi du holst den Stein und dann verschwinden wir.” Nami gab die Anweisungen während sie den Bombenleger fesselte. “Hitomi vergiss unsere Visitenkarte nicht. Leg sie einfach in die Vitrine. OK wir gehen.” Nami verschwand im Luftschacht.

“Love! Was machst du denn noch wir müssen weg.” erstaunt beobachtete Hitomi ihre kleine Schwester, die sich eifrig mit dem Lichtschalter beschäftigte.

“Ja, ja ich komme schon! So fertig! wir haben jetzt noch 15 min. Zeit um zu verschwinden, dann müssten eigentlich der Chef und Asaja hier sein, wenn sie sich nicht dümmer als sonst anstellen.” Love kletterte in den Luftschacht und kroch Nami hinterher. Hitomi folgte den beiden mit etwas Abstand, da sie das Gitter wieder angebracht hatte. 

 

* * * * 

“Chef! Sehen sie, da das Licht geht an und aus!”

“Das wird Uzumi sein. Asaja folgen sie mir!”

“Jawohl Chef!”

Beide rannten die Treppen zum dem Raum hoch, in dem das Licht an und ausging. Sie öffneten die Tür und blieben Verdutzt stehen.

“Uzumi”, der Chef rannte aufgeregt in die Richtung, wo der bewusstlose Thoshi und der gefesselte Bombenleger lagen. Thoshi kam gerade wieder zu sich.

“Uzumi! Wachen sie auf”, begeistert schüttelte der Chef Thoshi durch in der Hoffnung, dass Thoshi auch das Vorhaben von Katzenauge vereitelt hätte.

“Oh man, Chef! Brüllen sie doch nicht so, ich bin doch schon wach.” Mühsam rappelte sich Thoshi auf.

“Uzumi, sie haben es wirklich geschafft dieser Person das Handwerk zu legen”, gab Asaja neidlos zu. Fügte aber noch einen Spitzen Nachsatz hinzu, “aber was ist mit Katzenauge?”

“Katzenauge? Ich weiß es nicht”, murmelte Thoshi verlegen. “Irgendwer hat mich betäubt, als ich im Luftschacht war. Seit dem weiß ich nichts mehr.”

“Aber, das würde ja bedeuten..., das Katzenauge diesen Irren ausgeschaltet hat!” Sichtlich geschockt ging der Chef auf die Ausstellungsvitrine zu und brüllte los. “Die Träne der Nixe! Uzumi, sie Idiot! Katzenauge hat die Träne der Nixe gestohlen und diesen Irren dort ausgeschaltet! Das ist ja wohl das peinlichste, was uns je passiert ist!”

“Tja Bulle, da sieht man mal, dass sogar Diebinnen die Polizei um Weiten schlagen.” sagte der Bomben-leger und lachte los.

“Seien sie ruhig”, schnauzte Thoshi den Mann an und wandte sich an seinen Chef. “Chef, es tut mir leid.”

“Es tut ihnen leid?! Was fällt ihnen eigentlich ein Uzumi?! Katzenauge hat ihre Arbeit gemacht, und das als Diebesbande! So etwas Peinliches. Uzumi, sie sind eine Schande für das gesamte Präsidium!” Der Chef kramte seine Tabletten heraus und schluckte eine Handvoll.

“Chef”, meldete sich Asaja. “Chef, ich finde, dass sie Uzumi unrecht tun. Sie wissen doch, das Katzenauge jeden ausschaltet, der ihr Ziel gefährdet!”

Abwartend sahen Asaja und Thoshi ihren Chef an.

“Ihn Ordnung”, der Chef räusperte sich. “Uzumi, ich finde sie haben gute Arbeit geleistet. Aber jetzt sollten wir fahren und diesen Bekloppten hinter Gitter bringen.”

“Puh”, Thoshi und Asaja atmeten auf.

“Da haben wir noch mal Glück gehabt.”

“Oh ja, da haben sie recht Asaja. Ich dachte schon er würde wieder einen seiner Wutanfälle kriegen.”

“Uzumi! Asaja! Ich warte auf sie! Und bringen sie diesen Irren und Bombe mit!” Die Stimme des Chefs klang wütend.

“Jawohl Chef!” Thoshi schnappte sich den Irren und Asaja die Bombe, die sie vorher entschärft hatte. Kurz bevor er den Raum verließ drehte sich Thoshi noch einmal um und sagte: “Katzenauge ich schwöre dir, das nächste mal werde ich dich kriegen!” Etwas später fuhr er mit Asaja und dem Chef zurück ins Präsidium.

 

* * * * 

“Ich wette, dass Thoshi’s Chef wieder mächtig mit ihm geschimpft hat, weil es ihm schon wieder nicht gelungen ist Katzenauge zu fangen. Er kommt morgen bestimmt total fertig ins Café.”

“So jetzt aber marsch ins Bett Love!” Lächelnd sah Nami ihre kleine Schwester an.

“Ja, ja, ich geh ja schon.”

“Du sag mal Love hast du eigentlich alle Hausaufgaben fertig?” Fragte Hitomi, die gerade den Raum betreten hatte.

“Oh nein!” Stöhnte Love. “Ich muss ja noch Mathe machen!”

“Dann aber schnell junge Dame!” Nami fing an zu lachen, genau wie Hitomi.

“Oh, ihr beiden seid so gemein!” Love drehte sich beleidigt um.

 

 

                                           E N D E

 

Beendet am 09.01.1996



Oh man, das ist wirklich schon ewig her, das ich diese FF geschrieben habe. 1996… WOW! Ich hätte nicht gedacht, dass das wirklich schon so lang her ist. Da es sich hierbei um ein Frühwerk handelt bitte ich um entsprechende Rücksichtnahme. Ich war jung und wusste nicht, was ich tat.

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