Short 04

 

Shorts

      Saber Rider and the starsheriffs

 

 

Der Anfang vom Ende

  

“Das war’s”, sagte Fireball und schaute auf die Überreste des Outraiderplaneten, den sie zuvor in die Luft gejagt hatten.

“Endlich, jetzt kann ich mal richtig lange Urlaub machen”, meinte Colt.

“April, was hast du?” fragte Saber Rider.

“Ach nichts, ich kann es nur noch nicht glauben. Los, lasst uns nach Hause fliegen.”

“O.K., auf geht’s in die Heimat”, riefen alle zusammen.

Was sie nicht bemerkten war, dass Jessy Blue die Explosion überlebt hatte. Er hatte den Planeten früh genug verlassen und sich im Ramlord - Kampfschiff versteckt, wo ihn niemand bemerkte. Er war immer noch in April verliebt, da sie ihn abgewiesen hatte wechselte er zu den Outraidern über, denn zuvor war er Kadett beim Kavallerieoberkommando gewesen. Er kam nun aus seinem Versteck und sah sich mit gezogenem Blaster um.

“Jungs, ich besorg uns mal einen Kaffee. O.K.?” fragte April und machte sich auf den Weg in die Küche.

“Den kann ich jetzt gut gebrauchen”, sagte Colt und lehnte sich entspannt zurück, während April in der Küche verschwand.

Gerade als sie den Kaffee aufsetzte, spürte sie eine Blastermündung in ihrem Rücken.

“Colt lass den Scheiß”, sagte April und drehte sich um.

“Hallo April” grinsend sah Jessy sie an.

“Jessy”, rief April erstaunt und ließ vor lauter Schreck den Kaffeelöffel fallen. “Ich denke du bist Tod!?”

“Da denkst du falsch, den wie du sicherlich gerade bemerkst bin ich noch äußerst lebendig”, antwortete er.

“Wie bist du hier reingekommen?!”

“Tja, das bleibt mein kleines Geheimnis.”

“Und was hast du jetzt vor?”

“Wie wär’s wenn ich erstmal einen Kaffee und was zu Essen bekomme, und keine Dummheiten, klar”, sagte Jessy und deutete auf seinen Blaster.

“Damit kommst du nicht durch”, entgegnete April, “Die anderen werden misstrauisch, wenn ich zulange wegbleibe.”

“Gut, dann gehen wir sie doch besuchen”, sagte Jessy und nahm April am Arm, damit sie keine Dummheiten machte.

Gemeinsam betraten sie den Kontrollraum.

 

                                                                            * * *

 

“ Wie gut das April das jetzt nicht gehört hat”, sagte Fireball und lachte.

“Was soll sie nicht hören?” fragte Jessy grinsend.

Entgeistert drehten die Jungs sich um und griffen automatisch in Richtung Blaster, als sie Jessy sahen.

Locker nahm Jessy seinen Blaster hinter Aprils Rücken hervor und hielt ihn ihr an die Schläfe. “An eurer Stelle würde ich nichts unüberlegtes tun, ihr könntet es bereuen”, sagte Jessy und schaute auf die hilflos blickenden Jungs.

“Jessy Blue! Damit wirst du nicht durchkommen”, rief Saber Rider.

“How, der große Saber Rider hat gesprochen”, sagte Jessy und blickte ihn spöttisch an, “ ich komme hier raus und keiner von euch wird mich daran hindern.”

“Was hast du vor, Blue?” fragte Colt.

“Am besten gebt ihr mir zuerstmal eure Blaster und dann werden wir eine hübsche Zelle für euch suchen, wo ihr solange bleiben werdet bis euch irgend jemand irgendwann dort findet”, erklärte Jessy.

Die Jungs taten was Jessy sagte, um April nicht zu gefährden.

 

                                                                            * * *

 

“So, hier ist es doch gemütlich, oder?”

“Jessy, du wirst nicht weit kommen, wie willst du überhaupt von hier verschwinden?” fragte Colt.

“Mit deinem Broncobuster!”

“Das wagst du nicht, ich werde ....”

“Halts Maul Kuhtreiber! Und außerdem wird April mich begleiten, wir werden uns bestimmt gut amüsieren”, sagte Jessy und küsste April.

Das war zuviel für Fireball. Er stürmte wutentbrannt auf Jessy zu. Saber und Colt reagierten jedoch blitzschnell und hielten ihn im letzten Augenblick fest.

“Lasst mich los, ich bring dieses Schwein um”, brüllte Fireball.

Jessy aktivierte die Schließvorrichtung und lachte siegessicher. “Ihr werdet Jahre brauchen um dort wieder herauszukommen.”

- Das glaubst aber auch nur du -, dachte Saber, der schon einen Plan hatte.

Auf dem Weg zum Broncobuster aktivierte April den Peilsender in ihrem Armband.

 

                                                                            * * *

 

“Warum habt ihr mich vorhin festgehalten?” fragte Fireball.

“Wolltest du etwa Aprils leben gefährden?!” fragte Saber.

“Nein, das nicht, aber wie kommen wir jetzt hier raus?”

“Wir machen es wie Schlangenauge!” erklärte Saber.

“Und woher nehmen wir das Glas?” schaltete Colt sich ein.

“Hier”, antwortete Saber, zog das Medaillon seiner Eltern unter seinem Anzug hervor und hielt das Glas in den Laserstrahl.

“So, am besten informieren wir Commander Eagle sofort”, meinte Saber, als sie sich befreit hatten.

“Gut und ich schaue nach dem Broncobuster”, sagte Colt und verschwand.

 

                                                                            * * *

 

“Commander Eagle, guten Tag”, begrüßte Saber Rider Aprils Vater über den Monitor.

“AH, Saber Rider, was gibt es?”

“Jessy Blue hat die Explosion des Outraiderplaneten überlebt und hat jetzt April entführt”, erklärte Saber ihm.

“Was! Wie konnte das passieren”, fragte Commander Eagle entsetzt.

“Wir haben keine Ahnung, Sir. Er hat den Broncobuster genommen.”

“Gut, ich schicke sofort die gesamt 7. Kavallerie los.”

“O.K., wir machen uns auch sofort an die Verfolgung.”

“Friede den unendlichen Weiten”, mit diesen Worten verabschiedete sich Commander Eagle.

“Ja Sir. Friede den unendlichen Weiten”, sagte Saber, salutierte und schaltete den Monitor aus, als Colt angestürmt kam.

“Er hat ihn mitgenommen, er hat meinen Broncobuster wirklich mitgenommen und deinen

Red - Fury - Racer außer Gefecht gesetzt, Fireball.” berichtete Colt völlig außer Atem.

“Was!? Was hat er getan?! Erst küsst er April und entführt sie und jetzt hat er auch noch mit seinen Drecksfingern an meinem Fury - Racer rumgefummelt!”

“Beruhige dich wieder Matchbox. Schließlich hat er meinen Broncobuster mitgenommen und nicht dein Auto”, versuchte Colt ihn zu beruhigen.

“Los, auf eure Plätze, anstatt hier rumzustreiten, sollten wir uns lieber an die Verfolgung machen, ich empfange nämlich das Signal von Aprils Peilsender”, sagte Saber streng.

 

                                                                            * * *

 

“Wo fliegen wir hin?” fragte April.

“Erstmal weit weg von hier”, antwortete Jessy.

“April, kannst du uns hören?” ertönte krächzend die Stimme von Saber Rider aus Aprils Armband.

“Was ist das?” fragte Jessy wütend.

“Es ist doch nu....”

“Ein Sender, was! Gib schon her. Und ich warne dich noch so ein Mätzchen und ich werde ungemütlich.”

“Ich wol....”

“Das interessiert mich nicht. Jetzt ist uns wahrscheinlich schon das gesamte Kavallerie-Oberkommando auf den Fersen.”

“Es... tut mir leid.”

“Schon gut, aber ich warne dich kein zweites mal.”

“Ja”, antwortete April kleinlaut, denn Jessy machte ihr Angst.

“Da vorne auf dem Planeten werden wir eine Pause machen und ich werde Nachsehen wie dicht deine Freunde uns auf den Fersen sind”, sagte Jessy.

“Gut.”

 

                                                                            * * *

 

“Ist doch sehr schön hier, oder?” fragte Jessy.

“Ja.”

“Dir gefällt es also mit mir zusammen zu sein?”

“Was, ich äh..., Jessy da!” schrie April und deutete auf die siebte Flotte des Kavallerieoberkommandos, die in diesem Moment das Feuer eröffnete.

April sprang blitzschnell zurück in den Broncobuster, während Jessy getroffen zu Boden sackte. Als das Feuer eingestellt wurde und auch die Flotte wieder abzog, kam April aus dem Broncobuster heraus und ging auf Jessy zu.

“Jessy”, fragte April vorsichtig, “ist mit dir alles in Ordnung?”

“April”, keuchte er, “ich bin verletzt, hilf mir, bitte.”

“Nenn mir doch bitte einen vernünftigen Grund warum ich dir helfen sollte.”

“Weil... ich dich liebe!”

“Was! Nach allem, was du mir angetan hast, sagst du, dass du mich liebst!? Du wolltest mich zwingen dich zu lieben, du bist zu den Outraidern übergelaufen, du wolltest meinen Heimatplaneten zerstören und du hattest meinen Vater entführt, und nach all dem soll ich dir helfen!?”

“Aber April ich...”, Jessy sah sie mit schmerzverzerrten Gesicht an.

Sie ging zum Broncobuster, holte den Verbandskasten heraus und ging zurück zu Jessy.

“Zeig mal her”, sagte April und sah sich Jessys Wunde am Bein an.

“Ich möchte mich bei dir entschuldigen, für all das was ich getan habe”; versuchte Jessy sich bei April zu entschuldigen, während sie seine Wunden versorgte. “Ich weiß, was du jetzt sagen willst und du hast Recht. Aber ich war blind vor Eifersucht, das ist zwar auch kein Grund für ein solches Handeln aber, ... . Aua, das tut weh.”

“Dann halt still und sei ruhig, ich muss die Wunde desinfizieren und das tut halt weh!” sagte April.

 

                                                                            * * *

 

“Vater, es ist ein wichtiges Gespräch vom Kavallerieoberkommando für dich auf Leitung 1!” sagte Prinz Mark zu König Gerald.

“Wer ist es den?” fragte König Gerald.

“Commander Eagle, Vater.”

 

                                                                            * * *

 

“König Gerald, ich bin in einer schwierigen Lage”, erklärte Commander Eagle ihm.

“Was haben sie denn für ein Problem und in wie weit betrifft es uns?”

“Jessy Blue hat April entführt. Sie wurden zuletzt in ihrem Königreich gesehen und nun wollte ich sie darum bitten, uns die Genehmigung zugeben sie in ihrem Reich zu suchen. Außerdem möchte ich sie bitten, dass uns ihre Leute bei der Suche unterstützen.”

“Das ist kein allzu großes Problem Commander, ich werde sofort Suchtrupps losschicken und sie und ihre Leute erwarten.”

“Ich danke ihnen König Gerald. Friede den unendlichen Weiten.”

“Friede den unendlichen Weiten”, sagte König Gerald und wandte sich an seinen Sohn. “Schick sofort unsere Truppen los, sie sollen das gesamte Reich nach Jessy Blue und der Tochter von Commander Eagle absuchen.”

“Wird sofort erledigt”, sagte Prinz Mark und machte sich auf den Weg zum Stützpunkt der Kriegsstreitmacht des Königreichs Gar.

 

                                                                            * * *

 

“So, das müsste gehen. Kannst du aufstehen Jessy?” fragte April.

“Ich versuche es”, sagte Jessy, versuchte es und es klappte.

“Du blutest ja auch an der Schulter!” bemerkte April entsetzt.

“Der kleine Kratzer”, sagte Jessy spöttisch und überspielte den stechenden Schmerz.

“Lass mich mal sehen”, forderte April ihn auf.

“April, nimmst du meine Entschuldigung an?”

“Jessy, das kann ich nicht so einfach.”

“Ich weiß, aber ich liebe dich und möchte für immer mit dir zusammen sein.”

“Jessy, das ist... .”

Weiter konnte April nicht sprechen, denn Jessy Hatte seinen Arm um sie gelegt und sie geküsst.

 

                                                                            * * *

 

“Also, ihr habt es gehört, auf ins Königreich Gar”; sagte Saber zu Colt und Fireball.

“Wenn ich Jessy in die Finger bekomme, dann....”

“Beruhige dich Fireball, er wird ihr schon nichts getan haben, das hoffe ich zumindest”, unterbrach ihn Saber.

“Lasst uns endlich losfliegen”, sagte Colt. - Und wenn mein Broncobuster nur einen Kratzer hat, dann bring ich ihn um. -

 

                                                                            * * *

 

“Jessy, wir mü....”

“Du hast recht, lass uns verschwinden.”

“Nein, ich mein....”

“Los komm”, sagte er zu ihr und ging in Richtung Broncobuster.

“Das geht so nicht.”

Warum?”

“Weil der Broncobuster auch ein paar Treffer abbekommen hat.”

“Dann müssen wir eben zu Fuß gehen.”

“Das kannst du auf keinen Fall mit deinem verletzten Bein schaffen.”

April, du sorgst dich um mich?”

“Ich... .”

“Warum tust du das?”

“Ich weiß es nicht, ich kann es mir selber auch nicht erklären.”

“Los, helf’ mir mal, sonst stehen wir morgen noch hier”, sagte er grob, so das April etwas zurück wich, “da drüben ist eine Höhle.”

 

                                                                            * * *

 

“Ist doch richtig gemütlich.”

“Ja.”

“Uff!”

“Jessy, was hast du?”

“Nichts, ich bin nur müde.”

“Du hast ja Fieber, komm leg dich hin”, sagte April, “ich versuche Wasser zufinden.”

“Bleib hier!” rief Jessy ihr nach, sackte jedoch wieder zurück und fühlte sich noch erschöpfter, als er ohnehin schon war.

April hatte tatsächlich einen See gefunden und im Broncobuster war auch alles für das Überleben in der Wildnis vorhanden.

“Jessy, ich bin wieder da!”

“April, ich... .”

“Jessy, du schwitzt ja, hier, ich hab Wasser gefunden. Am besten ich mache dir erstmal kalte Umschläge, damit das Fieber sinkt.”

“Warum bist du nicht abge....”

“Sei still, du musst dich jetzt ausruhen.”

 

                                                                            * * *

 

Jessy war eingeschlafen. April kochte das Abendessen, nachdem sie Jessys Wunden gereinigt und seine Verbände gewechselt hatte. Sie war müde, wagte es jedoch nicht einzuschlafen, aus Angst Jessy könnte einen Fieberkrampf bekommen. Deshalb tupfte sie immer wieder seine Stirn ab und wechselte seine Wadenwickel, aber irgendwann fielen ihr doch vor Erschöpfung die Augen zu und sie schlief neben Jessy ein.

 

                                                                            * * *

 

Am nächsten Morgen wurde Jessy als erster wach. Als er versuchte aufzustehen, gelang es ihm nicht, da er einen starken Widerstand auf seiner Brust spürte.

“April!?” fragte Jessy erstaunt; Aprils Kopf lag auf seiner Brust. Behutsam schob er April etwas zur Seite, um aufzustehen. Er erinnerte an vorherigen Abend, als er hohes Fieber gehabt hatte und April ihn gepflegt hatte. Sie hatte von einem See gesprochen, den er jetzt suchen wollte, um frisches Wasser zu holen, obwohl ihm sein Bein noch sehr weg tat. Er machte außerdem die Suppe vom vorigen Abend warm, während April noch immer schlief.

“Morgen”, sagte Jessy zu April, “möchtest du Suppe?”

“Jessy?”

“Ja.”

“Was machst du denn da, du hast doch bestimmt noch Fieber.”

“Nein hab ich nicht mehr! Mir geht’s soweit wieder gut." Lächelnd sah er sie an. "Aber du siehst reichlich erschöpft aus, komm iss was!”

“Danke, wo hast du das Wasser her, ich habe doch gestern alles aufgebraucht.” April sah sich verwundert um.

“Ich habe etwas geholt.”

“Bist du verrückt, dass mit deinem Bein zumachen.”

“Ist doch nichts weiter passiert und jetzt iss.”

 

                                                                            * * *

 

Am Abend ging April früh schlafen. Jessy deckte sie zu und wollte sie küssen. April knallte ihm daraufhin eine. Als Jessy daraufhin seinen Blaster zog, sagte April: “Vergiss es. Erstens ist kein Magazin drin, zweitens ist der Lauf verbogen und drittens erreichst du bei mir damit sowieso nichts.”

“Was?” Entgeistert sah er sie an.

“Gute Nacht”, sagte April und drehte sich um. Jessy schmiss seinen Blaster weg und legte sich auch schlafen.

 

                                                                            * * *

 

Jessy wurde am Morgen wieder als erster wach und machte das Frühstück. Gerade als er fertig war, wachte April auf.

“Hier!” sagte Jessy und hielt ihr das Frühstück unter die Nase.

“Ja, äh danke.” Etwas verwundert sah April ihn an.

“Ahh!” Jessys Gesicht war von Schmerz gezeichnet.

“Jessy, was ist”, rief April entsetzt.

“Mein Bein.”

“Das hast du nun davon, dass du nicht auf mich gehört hast. Und jetzt leg dich endlich hin! Ich kümmere mich schon um alles.”

Jessy legte sich hin, tat allerdings nur so als ob er schlief. April verließ die Höhle, um das Umfeld zu erkunden.

“Jetzt hat der Starsheriff in ihr doch gesiegt und sie wird mich verraten”, murmelte Jessy, bevor er erschöpft einschlief.

 

                                                                            * * *

 

Als Jessy am Abend aufwachte, sah er April leicht fröstelnd am Höhleneingang stehen. Sie sah hinauf zum Himmel. Er schnappte sich eine Decke und leckte sie ihr von hinten um die Schultern.

“Warum? Warum bist du nicht abgehauen?”

“Ich wollte es eigentlich tun, aber ich konnte nicht, den genauen Grund weiß ich allerdings auch nicht.”

“Kann es sein, dass du doch mehr für mich empfindest, als du selber zugeben willst?”

“Jessy, ich... .”

Weiter konnte sie nicht sprechen, den Jessy zog sie an sich und küsste sie leidenschaftlich.

 

                                                                            * * *

 

“Habt ihr sie gefunden”, fragte Commander Eagle Saber, Fireball und Colt, die bei ihm im Büro standen.

“Es tut uns Leid Commander. Wir suchen sie zwar jetzt schon seit 2 Monaten, aber es fehlt immer noch jegliche Spur von ihnen. Der einzige Erfolg den wir melden können ist, dass wir den Broncobuster gefunden haben. Aber von April und Jessy fehlt nach wie vor jede Spur.” berichtete Saber Rider ihm.

“Gut, sucht weiter und wenn ihr etwas neues in Erfahrung bringt, dann meldet es mir bitte sofort.”

“Jawohl Commander”, antworteten die Drei und salutierten.

“Weggetreten.”

Die Jungs verließen das Büro und gingen zurück zum Ramlord - Kampfschiff.

“Sag mal Fireball, kommt es dir eigentlich nicht auch komisch vor, dass April in den zwei vergangenen Monaten nicht einmal versucht hat Kontakt mit uns aufzunehmen?” fragte Colt.

“Sei bloß ruhig, sie hatte bestimmt keine Chance. Wer weiß, was Jessy mit ihr gemacht hat.” verteidigte Fireball April.

“Vielleicht hat sie sich ja doch noch für Jessy entschieden”, flachste Colt.

“Colt! Jetzt ist aber Schluss! April ist ein Starsheriff, sie kennt ihre Verpflichtungen gegenüber dem neuem Grenzland und außerdem ist sie absolut zuverlässig.” sagte Saber. - Hoffe ich zumindest. - und beendete damit den Streit.

 

                                                                            * * *

 

“Komm, gib mir deine Hand ich helfe dir.” sagte Jessy und hielt April seine Hand entgegen. Sie hatten sich auf den Weg in die nächste Siedlung gemacht, weil sich ihre Vorräte mittlerweile dem Ende näherten.

“Danke, wie lange müssen wir eigentlich noch gehen”, fragte sie ihn, als sie auf der anderen Seite des Berges angekommen waren.

“Nicht mehr weit, da vorne ist es schon.”

“Dann ist ja alles....” weiter konnte April nicht sprechen, denn sie war zusammengebrochen.

“April, April, was hast du?” rief Jessy ängstlich, und legte ihren Kopf auf seinen Schoß.

“Jessy, ich bin nur etwas erschöpft”, sagte sie, versuchte zu lächeln und fiel in Ohnmacht.

Besorgt nahm Jessy sie auf die Arme und trug sie ins nächste Krankenhaus.

 

                                                                            * * *

 

“Wir müssen sofort los”, sagte Saber.

“Was gibt es denn so dringendes großer Säbelschwinger”, fragte Colt.

“Sie haben April gefunden. Jessy hat sie in ein Krankenhaus gebracht.”

“Was sie liegt im Krankenhaus! Was hat dieses Schwein mit ihr gemacht!” brüllte Fireball.

“Keine Ahnung, man hat mir nur gesagt, dass sie im Krankenhaus liegt. Also lasst uns endlich starten.” befahl Saber.

 

                                                                            * * *

 

“Guten Tag. Könnten sie uns bitte sagen, auf welchem Zimmer Miss Eagle liegt.” fragte Saber die Krankenschwester.

“Aber natürlich, wenn sie mir bitte folgen würden.”

“Sagen sie, wie geht es ihr”, fragte Fireball besorgt.

“Ihr geht es ganz gut, sie ist nur etwas erschöpft. Aber deswegen droht dem Kind keine Gefahr.” erklärte sie ihm.

“Äh, Kind? Fireball du alter Schwerenöter!” sagte Colt und klopfte ihm auf die Schulter.

“Davon wussten wir ja gar nichts”, sagte Saber.

“Wenn ich ehrlich sein soll, ich auch nicht”, antwortete Fireball etwas verwirrt.

“Fireball?!” fragte die Krankenschwester irritiert. “Entschuldigen sie bitte, wer von ihnen ist dann bitte Jessy?”

“Jessy?!” riefen die Drei erstaunt und schauten sich an.

“So, da wären wir. Aber bitte vermeiden sie es die Patientin aufzuregen.” Vorsichtig öffnete die Schwester die Tür des Zimmers.

Die Drei betraten leise den Raum.

“Jessy, bist du es?” fragte April erwartungsvoll.

“Wir sind zwar nicht Jessy, aber ich will hoffen, dass du auch mit unserer Gesellschaft vorlieb nimmst.” sagte Fireball.

“Jungs? was macht ihr den hier?!” Verwundert und überglücklich sah April sie an.

Fireball ging auf sie zu, nahm ihre Hand und sagte: “April, warum hast du mir nicht gesagt, dass du schwanger bist?”

“Woher weißt du das?”

“Also, Kumpel, lass es mal lieber langsam angehen, sie muss sich doch erst wieder beruhigen und sie kann es vermutlich noch gar nicht fassen, dass sie in Sicherheit ist. Und außerdem wer weiß, ob das Kind überhaupt von dir ist”, scherzte Colt.

Während Colt das sagte zuckte April unbemerkt zusammen, nur Saber Rider der sie beobachtet hatte fiel dies auf.

“Habt ihr Jessy schon gefunden?” fragte April forschend.

“Nein, er hat dich nur hier abgeliefert und ist danach sofort wieder verschwunden. Aber die gesamte Gegend wird schon nach ihm abgesucht”, erklärte Fireball.

- Jessy, wo bist du bloß? - dachte April.

“Wieso hat Jessy dich ins Krankenhaus gebracht?” wollte Saber von ihr wissen.

“Ich hab keine Ahnung.”

“Kannst du dich denn wenigstens daran erinnern, wo ihr euch versteckt habt?” fragte Saber.

“Mal hier, mal da.”

“April, was ist denn das letzte woran du dich erinnern kannst”, hakte Saber nach.

“Nun ja, wir wollten zur nächsten Siedlung, um neue Vorräte zu besorgen, dann bin ich umgekippt und hier wieder wach geworden.”

“Gut, dein Vater auch bald”, sagte Saber, “am besten lassen wir dich jetzt allein. Colt, Fireball geht schon mal vor, ich komme gleich nach.”

Zum Abschied wollte Fireball April umarmen, aber sie drehte sich weg. Er wollte noch etwas sagen, aber Saber schob ihn aus dem Zimmer.

Als sie alleine waren sagte er: “April ich hoffe du weißt was du tust.” Er spielte damit auf ihr Verhalten gegenüber Fireball an.

“Saber, kann ich dir vertrauen?”

“Ja äh, natürlich, wieso?”

“Du musst mir versprechen, dass du das was ich dir jetzt sage niemanden sonst erzählst, weder Fireball noch Colt und erst recht nicht meinem Vater.”

“Gut, ich denke das kann ich verantworten.”

“Also, das Kind ist nicht von Fireball.”

“Das ahnte ich schon. Liege ich mit meiner Vermutung richtig, dass Jessy der Vater ist?”

“Ja”, sagte April wagte es aber nicht ihm ins Gesicht zu sehen. “Wie soll ich das den bloß meinem Vater erklären.”

“Ich werde mit deinem Vater reden, aber dass das Kind von Jessy ist wirst du ihm selbst sagen müssen.”

“Danke, Saber Rider.”

“O.K., aber ich muss jetzt los.”

“Gut.”

Als Saber das Zimmer verließ kamen ihm Colt und Fireball, die auf dem Flur gewartet hatten, entgegen.

“Was habt ihr denn noch wichtiges besprochen?” fragte Colt.

“Weiß sie wo Jessy ist?” fragte Fireball. “Wenn ja, bring ich ihn hinter Gitter. Eine schwangere Frau für 2 Monate zu entführen und mit ihr zu flüchten. Das ist sogar für Jessy Blue schäbig.”

“Eh, man. Beruhig dich wieder Matchbox, schließlich hat er sie ins Krankenhaus gebracht und damit im Prinzip schon aufgegeben”, entgegnete Colt.

“Also Jungs, wir haben zwar April gefunden aber Jessy ist immer noch frei und ich glaube nicht, dass er so leicht aufgibt”, sagte Saber zu ihnen.

 

                                                                            * * *

 

“April! April”, rief Commander Eagle und stürmte freudestrahlend in ihr Zimmer. “Wieso hast du mir nicht gesagt, dass ich Großvater werde?”

“Daddy, ich muss....”

“Wie gut, dass mir Saber Rider alles erzählt hat. Du und Fireball ihr werdet noch diesen Monat Heiraten. Ich werde alles organisieren.”

“Aber Dad... .”

“April, lass gut sein ich kümmere mich um alles. Also Tschau, ich hab noch einiges zu erledigen.” verabschiedete sich ihr Vater.

“Daddy, warum hörst du mir nicht zu?” murmelte April noch, aber ihr Vater war schon wieder weg. Sie fasste einen Entschluss. Zog sich an und verschwand aus dem Fenster. Sie musste Jessy unbedingt finden. - Aber, wo ist er? Vielleicht in der Höhle? Aber wo war die Höhle? -

 

                                                                            * * *

 

“Hallo Jungs!” rief Mandarin, die Colt Fireball und Saber soeben entdeckt hatte.

“Mandarin? Was machst du denn hier!?” riefen die Drei gleichzeitig.

“Ja, ich bin’s! Meine Einheit wurde abkommandiert um Jessy Blue zufinden. Das heißt wir arbeiten zusammen Fireball.” sagte sie und sah ihm in die Augen. Sie hatte sich schon vor langer Zeit in Fireball verliebt.

“Schön, anstatt hier rumzustehen, sollten wir ihn lieber suchen”, sagte Fireball und ging ein paar Schritte weiter.

“Gut, ich gehe hier lang, Colt da und du Fireball da. Und wenn ihr was auffälliges bemerkt, dann sagt mir bescheid.” gab Saber den Einsatzplan bekannt.

“O.K.”, antworteten Colt und Fireball.

“Und ich werde Fireball begleiten”, sagte Mandarin und klammerte sich an Fireballs Arm fest.

Fireball wollte schon ablehnen aber Saber zog ihn zur Seite und sagte: “Lass sie bei dir mitgehen.”

“Na gut”, antwortete Fireball, sah aber alles andere als begeistert aus.

Als sie sich getrennt hatten sah Saber sich in der Gegend um. Und da sah er zwischen den Bäumen, wie Jessy Blue dabei war, den vor ihm liegenden Berg zu besteigen. Saber rief den anderen zu, dass Jessy in die entgegengesetzte Richtung gelaufen sei. Er hatte April versprochen mit ihm zu reden, deshalb schickte er den Rest der Suchtruppe in die verkehrte Richtung und folgte Jessy allein.

 

                                                                            * * *

 

April hatte sich durchgefragt und erreichte nun ebenfalls den Berg. Sie kam zur gleichen Zeit wie Jessy auf dem Gipfel an.

“April?!” fragte er erstaunt, “was machst du denn hier?”

“Jessy, wie gut dass ich dich gefunden habe, ich muss dir etwas wichtiges sagen”, rief sie und sprang ihm in die Arme.

“Bist du etwa schwer krank?”

“Das kann man nicht so sagen.”

“Ich bringe dich sofort zurück ins Krankenhaus.”

“Nein, Jessy. Im Krankenhaus können sie mir auch nicht helfen.”

“Was?! So schlimm?!" Jessys Herz begann zu rasen. -Sollte ich schuld sein?-

“Jessy! Ich bekomme ein Kind von dir!”

Genau in diesem Moment erreichte auch Saber Rider den Gipfel, versteckte sich hinter einem Felsen und beobachtete die beiden.

“Das kann doch nicht war sein”, rief Jessy und wirbelte sie freudig durch die Luft.

“Komm lass uns zur Höhle gehen”, schlug April vor, da Jessy zustimmte, gingen sie zur Höhle zurück, ohne zu bemerken, dass Saber Rider sie verfolgte.

 

                                                                            * * *

 

“So, da sind wir und du setzt dich jetzt hier hin und ich werde uns etwas Schönes kochen”, sagte Jessy zu April.

“Jessy, du hast zwei Monate nichts gemerkt und mir ging’s gut, also pack mich jetzt nicht in Watte.” Beleidigt sah April ihn an und zog einen Schmollmund.

“Hallo ihr beiden”, sagte Saber und betrat die Höhle.

Jessy drehte sich um, zog seine neuen Blaster und sagte: “Wie bist du hierher gekommen?”

“Keine Sorge, ich will euch helfen.”

“Ich trau dir nicht Blechstern!” Jessys Blick wurde lauernd.

“Saber weiß bescheid!” erklärte April ihm leicht säuerlich.

“Woher?”

“Ich hab es ihm gesagt.”

“Was! Du erzählst einem Blechstern, dass du schwanger bist, bevor du es mir sagst. Ich glaub’s ja nicht!” Entnervt legte Jessy seinen Blaster zur Seite und hob ratlos die Schultern.

“Reg dich ab”, sagte sie zu Jessy und wandte sich an Saber. “Ich konnte es meinem Vater nicht sagen, er hat sich so gefreut und er will, dass ich und Fireball noch diesen Monat heiraten sollen.

“Was?!” fragte Jessy und blickte April fassungslos an.

“Aber ich werde ihn auf keinen Fall heiraten, den einzigen, den ich heiraten würde, wäre Jessy!”

“Ich werde mit deinem Vater reden und keine Angst ich sage keinem wo ihr seit. Ihr könnt mir vertrauen”, sagte Saber und schaute den immer noch misstrauisch dreinblickenden Jessy an, “also bis dann”, und verschwand wieder.

“Ich trau ihm nicht”, sagte Jessy und schaute April an.

“Du kannst ihm vertrauen, aber wir sollten uns ein neues Versteck suchen. Ich habe auf dem Weg zum Berg einen alten Bunker gefunden.

“Gut, wir packen zusammen. Und beeil dich bitte.”

 

                                                                            * * *

 

Saber ging inzwischen zum Krankenhaus zurück, wo er Commander Eagle traf.

“April ist verschwunden”, rief Commander Eagle aufgeregt.

“Ich weiß.”

“Wie bitte”, fragte Commander Eagle und schaute Saber verblüfft an.

“Und ich habe noch eine Nachricht für sie.”

“Ich hoffe, dass sie Jessy Blue gefunden haben.”

Nein, es geht eher um das Baby von April.”

“Was meinen sie damit, Saber Rider?”

“Also April hat mir erzählt, dass ihr Baby nicht von Fireball ist, sondern Jessy Blue, Sir.”

Commander Eagle blickte ihn fassungslos an. “Ich kann es glauben. Das darf doch nicht war sein! Dieser Mistkerl hat sich an meiner Tochter vergangen.”

“Commander, ich muss ihnen leider mitteilen, dass es aus freien Stücken passiert ist.”

“Das ist zu viel für mich.”

In diesem Moment kamen Colt, Fireball und Mandarin den Gang entlang.

“Hey, großer Säbelschwinger, wir haben nichts gefunden. Commander, sie gucken so komisch. Alles in Ordnung?” fragte Fireball.

“Fireball, mein Junge du musst jetzt stark sein....”

“Commander, ist etwas mit April?” fragte Fireball entsetzt.

“Du bist nicht der Vater....”

“Wer, wer ist es?”

“Es ist”, Commander Eagle schluckte, “Jessy Blue.”

Als Fireball das hörte brach für ihn eine Welt zusammen. Seine April liebte einen anderen und bekam ein Kind von ihm, aber am schlimmsten war für ihn, dass dieser andere Jessy Blue war. Er sackte auf den Stuhl der hinter ihn stand und starrte schockiert auf die ihm gegenüberliegende Wand.

“Wo ist April?” fragte er zögernd.

“Bei Jessy”, sagte Saber Rider.

“Woher weißt du das den?” fragte Colt, während Mandarin zu Fireball ging um ihn zu trösten. “Ich”, beinahe hätte er sich verraten, “ich, äh, nehme es an.”

“Saber, du weißt mehr als du uns sagst”, sagte Colt und blickte ihn scharf an.

“Ich weiß nicht was du meinst”, sagte Saber und zog die Schultern hoch, “Jetzt kommt, wir müssen weitersuchen, Fireball wenn du willst kannst du hier blieben.”

“Saber Rider! Wenn sie etwas wissen, dann sagen sie es.” sagte Commander Eagle ernst.

“Tut mir leid, aber ich weiß auch nicht mehr als sie. Mandarin du passt auf Fireball auf. Los Colt, wir müssen uns beeilen.”

 

                                                                            * * *

 

Als Saber und Colt das Krankenhaus verließen, drehte Colt sich um, weil irgendjemand seinen Namen gerufen hatte.

“Colt! Hey!”, rief ein Mädchen und kam auf sie zu.

“Mensch, Robin! Ich glaubs ja nicht”, rief Colt und schwang freudig seinen Hut.

“Cowboy, im Kavallerieoberkommando hat man mir gesagt, dass du hier im Krankenhaus bist.

Hat sich deine Schulterverletzung etwa wieder verschlimmert?”

“Nein, mit mir ist alles in Ordnung. Es ging um wenn anderes.”

“Ach, so”, sagte Robin; “hast du Lust mit mir einen Kaffee zutrinken?”

“Lust schon, aber...”

“Was aber?”

“Saber, könnte ich eventuell?”

“Klar, alter Junge. Ich werde das Kind schon alleine schaukeln.” - Ich werde zu April gehen -

 

                                                                            * * *

 

“So hast du alles zusammen?” fragte Jessy.

“Ja.” antwortete April.

“Soll ich dir nicht doch was abnehmen?”

“Nein Jessy!”

“Na, wo wollt ihr denn hin?” fragte Saber Rider und betrat die Höhle.

“Das geht dich nichts an, Blechstern.”

“Jessy!” April sah ihn mahnend an und wandte sich an Saber. “Was ist Saber?”

“Ich habe es deinem Vater gesagt und er hat es Fireball schonend beigebracht. Er möchte euch beide sehen, kommt ihr mit?”

“Ich denke ja nicht daran.” Trotzig sah Jessy ihn an.

“Jessy, wir sollten ihm zu hören.” Schlug April vor.

“Du hast ja Recht. Aber ich will mit dir zusammen bleiben und nicht ins Gefängnis wandern.”

“Aber wir könnten uns wenigstens seine Vorschläge anhören.”

“Gut.” Jessy gab sich geschlagen.

 

                                                                            * * *

 

“So, da vorne die Tür links”, sagte Saber, “ich warte hier."

“Gut, komm Jessy”, sagte April, hakte sich bei ihm unter und zog ihn zur Tür. Sie klopfte an und betrat mit Jessy das Zimmer.

“April”, sagte Commander Eagle, “ich wusste dass ihr kommt.”

“Tag Commander, machen wir’s kurz, damit wir’s hinter uns haben”, meinte Jessy abweisend.

“Jessy, bitte.” April spielte auf sein Verhalten gegenüber ihres Vaters an.

“Ich habe euch ein Angebot zu machen,” begann Commander Eagle, “also, es wäre am besten wenn... ihr euch trennt. April, du wirst... abtreiben und Jessy kommt vor Gericht.”

“Was!?” Riefen April und Jessy gleichzeitig. Sie waren total entsetzt.

“Das kommt überhaupt nicht in Frage sie Kavallerie - Oberfutzi.” Jessy war empört aufgesprungen.

“Ich will doch nur euer bestes”, sagte Commander Eagle und gab den Wachen einen Wink, damit sie Jessy festnahmen. Jessy bemerkte es früh genug. April hatte sich an seinem Arm festgeklammert und wurde nun von Jessy mitgerissen. Er lief in Richtung Fenster und sprang mit ihr hindurch. Das Glas splitterte und Commander Eagle blickte ihnen entsetzt nach. In diesem Augenblick begriff er endlich, das er die beiden niemals trenne konnte. Nun lief er ebenfalls zum Fenster, sprang hindurch und rannte den beiden nach.

 

                                                                            * * *

 

“Wir haben lange keinen Kaffee mehr zusammen getrunken”; meinte Robin.

“Ja”, antwortete Colt und schaute verlegen in seine Kaffeetasse.

“Wenn habt ihr eigentlich im Krankenhaus besucht?” fragend sah Robin ihn an.

“April.” Sagte Colt, er wollte Robin noch nicht erzählen, dass April ein Kind von Jessy erwartete.

“Was fehlt ihr denn?”

“Ach, nichts besonderes. Sie hatte nur einen Schwächeanfall.” Bevor Robin ihm noch weitere Fragen stellen konnte wechselte Colt blitzschnell das Thema. “Hast du nicht Lust einen Spaziergang im Park zu machen?”

“Gerne”, sagte Robin und sah Colt etwas verwundert, weil sie Colt so romantisch gar nicht kannte. Sie gingen in den Stadtpark und setzten sich dort auf eine Bank, die am Seeufer stand.

“Robin?” stammelte Colt, “willst du... äh... einkaufen gehen?!”

“Was?” fragte Robin verwirrt. Sie gingen trotzdem einkaufen. Robin fand in einem Laden einen schönen Badeanzug und probierte ihn gleich an. Colt wartete vor der Kabine.

“Robin”, begann Colt von neuem. “Willst du meine Frau werden?”

“Colt!” rief Robin und sprang aus der Kabine direkt in seine Arme. Alle drehten sich zu ihnen um. Robin wurde rot und zog Colt in ihre Kabine.

 

                                                                            * * *

 

“Bleibt bitte stehen”, rief Commander Eagle, der immer noch hinter April und Jessy her war. April wollte sich umdrehen, aber Jessy riss sie mit.

“Jessy, wieso bleiben wir nicht stehen und reden mit ihm? Ich kann nicht mehr!” April war völlig außer Atem.

Noch bevor Jessy etwas sagen konnte, hörten sie einen Schrei. Der Schrei kam von Commander Eagle. Er sackte zusammen! April drehte sich um, sah wie jemand hinter einem Felsen stand, sie begriff blitzschnell, schnappte sich Jessys Blaster und schoss auf den Unbekannten, verfehlte ihn aber. Dann reagierte auch Jessy, er nahm April den Blaster ab und verfolgte den Kerl. April lief völlig in Tränen aufgelöst zu ihrem Vater, der sich nicht bewegte.

 

                                                                            * * *

 

“Colt, ich... ” begann Robin, nachdem sie ihn in die Kabine gezogen hatte.

“Ja”, fragte er erwartungsvoll.

“Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass du mich fragst und ich will.”

“Oh Robin, ich freue mich. Komm dann zieh dich schnell an und wir können Ringe kaufen gehen!”

“Okay Cowboy, aber du wartest draußen!” sagte Robin und schob ihn aus der Kabine.

 

                                                                            * * *

 

“Bleib stehen DU MISTKERL!” brüllte Jessy, der ihn immer noch verfolgte. Sie waren jetzt mitten in der Stadt und der Unbekannte stürmte direkt auf einen Laden zu.

 

                                                                            * * *

 

“Colt diese Ringe hier?” fragte Robin und schaute Colt verliebt an. In diesem Moment flog die Tür auf und zwei Männer stürmten herein. Der eine schnappte sich Robin und bedrohte sie mit einem Blaster; der andere blieb direkt hinter Colt stehen. Colt drehte sich um und sah direkt in Jessys abgehetztes Gesicht.

“Oh, nein. Du hast mir gerade noch gefehlt!” stöhnte Jessy.

“Hey Jessy! Keine Bewegung oder das Girl stirbt!” sagte der Unbekannte, der kein anderer war, als Outraider Commander Dark. Er und ein paar andere hatten die Explosion auch überlebt und waren in ihre Dimension zurückgekehrt.

“Was willst du hier Dark?” fragte Jessy.

“Na was wohl? Den Commander und dich um die Ecke bringen, du Überläufer!”

“Und welcher Idiot hat dir den Auftrag gegeben, du Milchbubi?”

“Unsere Oberindianer Gettler!”

“Was diese Knalltüte?” Jessy begann zu grinsen.

“Pass bloß auf, was du sagst.” Antwortete Dark und deutete mit dem Blaster auf Robin.

“Eh Kuhtreiber ist das etwa deine Schnecke?” fragte Jessy Colt.

“Ja, was dagegen?!”

“Ein Wunder, das so eine hübsche Schnecke auf dich fliegt.”

“Was?! Los zieh!” sagte Colt und ging in Highnoonstellung.

“Gut, du willst es ja nicht anders.”

Beide zogen gleichzeitig den Blaster und drückten ab.

 

                                                                            * * *

 

April hatte es mit der Hilfe von Mandarin geschafft, ihren Vater ins Krankenhaus zu bringen. Sie saß in völlig in Tränen aufgelöst mit Mandarin auf dem Gang und wartete auf den Arzt, der noch bei ihrem Vater im Zimmer war. “Ich werde uns einen Kaffee besorgen.” sagte Mandarin.

“Gut.”

 

                                                                            * * *

 

Hinter Colt hing ein Spiegel. Jessy traf den Spiegel und der Laserstrahl wurde reflektiert, genau vor Commander Darks Füße. Dieser war so erschrocken, dass er Robin losließ. Colt nahm Robin am Arm und zog sie aus der Gefahrenzone, während Jessy mit gezogenem Blaster auf Dark zuging. “Tja du Pflaume, ein Outraider sollte sich nie gleichzeitig mit Jessy Blue und einem Starsheriff anlegen. Ach und grüß die Oberpfeife von mir!” sagte Jessy und drückte ab.

“Hey Blue!”

“Ja?”

“Danke.” sagte Colt und nahm Robin in den Arm.

Jessy schaute ihn verdutzt an. “Eh Cowboy, was ist mit unserem Duell?”

“Was soll damit sein? Ich hab nur keine Lust April schon vor der Hochzeit zur Witwe zu machen.” Colt grinste und verließ mit Robin das Geschäft.

 

                                                                            * * *

 

“Hier April, dein Kaffee.” Mandarin hielt April den Becher hin.

“Danke.” sagte April und nahm Mandarin den Becher ab.

“Was ist passiert? Der Sicherheitsdienst hat mir nur gesagt, dass ich euch im Krankenhaus finde.” sagte Saber Rider, der gerade den Gang entlang kam.

“Saber!” rief April und fiel ihm mit Tränen in den Augen in die Arme. “Weißt du wo Jessy ist?”

“Ich weiß es nicht, ich habe geglaubt, dass er bei dir ist.”

“Nein, er ist hinter dem Kerl her, der Daddy niedergeschossen hat.”

“Niedergeschossen? Wie geht es ihm den jetzt?”

“Der Arzt hat gesagt, dass es ein glatter Schulterdurchschuss ist. Aber er schwebt trotzdem in Lebensgefahr.” antwortete April mit tränenerstickter Stimme.

“Verdammt!” fluchte Saber und drückte sie fester an sich.

“Eh Sabelschwinger, was soll das denn werden?” Erklang eine leicht empört klingende Stimme.

“Jessy!” rief April erleichtert und lief ihm schwankend entgegen.

“Wie geht es deinem Vater?” fragte Jessy und nahm sie in die Arme.

“Er schwebt in Lebensgefahr.” sagte April und drückte sich fester an Jessy.

“Hast du den Kerl erwischt?” fragte Mandarin.

“Ja”, erwiderte Jessy während er versuchte April zu beruhigen. “Mit Colts Hilfe.”

In diesem Moment kam der Doktor aus dem Zimmer. “Miss Eagle?”

“Ja.” April schaute den Doktor an.

“Ihr Vater schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, am besten sie gehen nach Hause und ruhen sich aus, sie sehen sehr blass aus. Ich informiere sie wenn ihr Vater wieder bei Bewusstsein ist.”

“Gut, ich werde sie ins Hotel bringen.” sagte Jessy und führte April am Arm. “Saber du weißt ja, wo du uns findest.”

“Mr. Saber Rider ein Telefongespräch für sie, bitte gehen sie zum nächsten Telefon.” tönte es aus den Lautsprechern des Krankenhauses. Saber ging zum Ende des Gangs, gefolgt von Mandarin, Jessy und April. Er nahm den Hörer ab: “Hier Saber Rider.”

“Saber Rider. Hier ist General Whitehawk.”

“Ja Sir?”

“Ich möchte sie bitten ihren Patroillenflug mit Ramlord und ohne April wieder aufzunehmen, da sich die Outraider wieder gemeldet haben.”

“Wie sie wünschen Sir!”

“Gut. Ich melde mich wieder bei ihnen.” Mit diesen Worten beendete der General das Gespräch.

“Wer war das denn?” fragte April, nachdem Saber den Hörer aufgelegt hatte.

“General Whitehawk, es gibt einen neuen Auftrag für die Starsheriffs.”

In diesem Moment kam Fireball den Gang entlang, er war vorsichtshalber von einem Arzt untersucht worden. “Hallo Leute”, sagte er und machte einen normalen Eindruck.

“Na Turbofreak” sagte Jessy und schaute ihn grinsend an.

“Oh hallo Jessy” antwortete Fireball und gab ihm die Hand.

“Fireball”, schaltete sich Saber ein. “Wir haben einen neuen Auftrag, die Outraider sind wieder aufgetaucht und wir sollen sie ausfindig machen.”

“OK, wann geht’s los?”

“Sofort aber April du bleibst am besten hier.” sagte Saber.

“Aber warum denn?”

“General Whitehawk meinte es sei besser für dich diesen Einsatz nicht in deinem jetzigen Zustand zu fliegen.”

“Was soll das denn heißen? Wird der jetzt etwa frauenfeindlich? Ich habe bis jetzt jedes Mal mit euch zusammen gegen die Outraider gekämpft, warum nicht auch dieses Mal?”

“April es wäre wirklich besser, wenn einer von uns hier bleibt und Commander Eagle bewacht, das musst du doch einsehen.”

“Ja, wahrscheinlich hast du Recht. Aber ihr könnt doch nicht zu dritt fliegen, das ist doch Wahnsinn, die Outraider würden sofort eure Schwäche erkennen und sie ausnutzen um Ramlord zu zerstören.”

“Gut, dann wird Jessy deine Funktion als Navigator übernehmen. Bist du dann damit ein-verstanden hier zu bleiben?”

“Ja, aber seit bitte vorsichtig.”

“Fireball bist du mit dieser Entscheidung einverstanden?”

“Klar Boss, aber wo ist denn unser Cowboy?”

“Ich weiß es nicht, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe ist er mit Robin Kaffee trinken gegangen.”

“Irrtum Ringe kaufen.” mischte sich Jessy ein.

“Ringe?” fragten alle erstaunt.

“Woher weißt du das?” fragte Fireball.

“Ich hab die beiden getroffen, als ich den Outraider verfolgt habe, der Commander Eagle niedergeschossen hat. Da er aber Colts Schnecke in seiner Gewalt hatte haben Colt und ich zusammen zurück in die Phantomzone geschickt.”

“Wie bitte?” brüllte Colt, der gerade um die Flurecke kam. Er schubste Saber und Fireball zur Seite, packte Jessy am Kragen und drückte ihn an die Wand. “Was, wie hast du Robin genannt?”

“Hey Kumpel”, sagte Jessy, “immer langsam.”

“Colt beruhige dich.” schaltete sich Saber ein.

“Na gut”, sagte Colt, “aber du nennst Robin nie wieder eine Schnecke!” Und ließ Jessy los.

“Colt wir haben einen neuen Auftrag.”

“Lass mich raten Boss die OUT - RAI - DER.”

“Da du schon bescheid weißt können wir ja gehen. Komm Jessy ich bin sicher, das sich Mandarin und Robin um April kümmern werden.”

“OK Boss.”

“Willkommen zurück auf der richtigen Seite.” meinte Colt.

“Sei dir bloß nicht so sicher Cowboy.”

“Jessy!” riefen alle entsetzt.

“Mensch regt euch wieder ab, das war doch nur ein Witz.” Abwehrend hob Jessy die Hände und begann zu grinsen.

Daraufhin machten sich die Jungs auf den Weg zum Ramlord Raumschiff. Zurück blieben drei besorgt dreinblickende Mädchen.

“Sie schaffen es schon.” sagte Mandarin.

“Bist du dir sicher?” fragte Robin zweifelnd.

“Sie müssen es schaffen!” sagte April leise.

“Robin, du hast es geschafft: Ich habe versucht April wieder etwas aufzubauen und du musst natürlich wieder so etwas Unpassendes sagen.”

“Ist schon gut Mandarin mir geht schon wieder besser. Außerdem glaubst du nicht, dass ich am besten weiß, auf welche Gefahr unsere Jungs treffen werden. Du machst Robin also völlig unbegründet diese Vorwürfe.” verteidigte April Robin.

“Ja du hast Recht. Es tut mir leid Robin. Ich bin wohl etwas nervös.” Entschuldigte sich Mandarin.

“Schon gut ich glaube das sind wir alle.”

“Du Robin, Jessy hat vorhin Ringe erwähnt”, begann April.

“Was? Oh...”, Robin wurde rot. “Na wie soll ich sagen, er, er... hat mir einen Heiratsantrag gemacht.”

“Gratuliere”, sagte Mandarin, “ich wünschte Fireball würde das auch tun. Aber April, wie sieht das denn bei Jessy und dir aus?”

“Wir werden auf jeden Fall heiraten, was ja wohl allen klar sein dürfte” sagte April und deutete auf ihren Bauch.

 

                                                                            * * *

 

“So Jessy, ich hoffe du hast dir das wichtigste gemerkt und kommst mit der Navigation zurecht.” sagte Saber.

“Alles klar!” antwortete Jessy und kontrollierte die Instrumente.

“Dann alle auf ihre Plätze und los geht’s!”

“Hab nichts dagegen Boss. Maverick Bodenkontrolle ein!” Fireball schaltete seine Ramlord Steuerungseinheit ein.

“Los geht’s, zeigen wir den Outraidern wo’s lang geht! Maverick Feuerleitstand ein!” Colt aktivierte seine Steuerungseinheit ein.

“OK, mal sehen, wie es sich auf euer Seite kämpft. Maverick Navigator ein!”

“Dann woll’n mir mal. Maverick Flugkontrolle ein! Und losgeht’s.” sagte Saber und startete Ramlord. Nach einiger Zeit begann Colt den Jungs die Sache mit den Ringen zu erklären.

“Wisst ihr schon das neuste, ich habe Robin einen Heiratsantrag gemacht.”

“Was? Wir gratulieren.” sagten Fireball und Saber.

“Deswegen wart ihr also beim Juwelier.” stellte Jessy fest.

“Genau!” Gelassen schnippte Colt seinen Hut hoch.

“Moment mal. Ich orte da etwas. Sieht verdammt nach meinen Ex-Kumpels aus. Und zwar ein ganzes Banditenkommando!” Jessy drehte sich um.

“Wie lautet die Taktik Boss?” fragte Colt.

“Wie immer Colt, geradeaus und immer feste druff!”

“Alles klar!” sagten die anderen.

Schon nach einem kurzen Gefecht war die gesamte Outraiderflotte bis auf das Basisschiff vernichtet.

 

                                                                            * * *

 

“Kommandant Cynthia die Starsheriffs sind gerade dabei uns zu grillen.” sagte der Outraider Tott.

“Was?! Gut, verdünnereriesieren wir uns in die Phantomzone!” -Saber Rider du wirst mich nicht noch einmal erwischen, denn in die Phantomzone kannst du mir nicht folgen.-

 

                                                                            * * *

 

“Hallo General Whitehawk”, begrüßte April ihn, als sie die Kommando Zentrale betrat.

“Hallo April, ihr seid sicher hier um den Flug von Ramlord zu verfolgen.” sagte er und begrüßte auch Robin und Mandarin.

“General Whitehawk wir haben Ramlord nicht mehr auf dem Radar, er ist verschwunden!” rief der Mann, der soeben den Raum betreten hatte.

 

                                                                            * * *

 

“OK, dann folgen wir ihnen mal in die Phantomzone!” sagte Saber Rider, gab die nötigen Daten ein und stand dann auf um sich etwas die Beine zu vertreten.

“Was? Wie wollt ihr das denn machen?” fragte Jessy überrascht.

“Ganz einfach, wir folgen ihrem Leitstrahl.” erklärte Fireball.

“Und warum wart ihr dann nicht schon früher in der Phantomzone?”

“Waren wir schon, aber es ist nicht gerade ein Urlaubsparadies!” mischte sich Colt grinsend ein. “Ach, sieh mal einer an wir sind schon da. Die freuen sich bestimmt uns zusehen.”

“Du hast recht, gerade weil wir ihnen das letzte mal so schön beim Aufräumen geholfen haben.” sagte Fireball ebenfalls grinsend.

“Na dann lasst uns landen.” meinte Saber und schwang sich zurück in seine Steuerungseinheit.

 

                                                                            * * *

 

“Was? Ein Schiff wie Ramlord kann doch nicht einfach so verschwinden”; sagte General Whitehawk sachlich.

“Oh hoffentlich passiert Fireball nichts.” flüsterte Mandarin.

 

                                                                            * * *

 

“Hier hat sich nichts verändert”, bemerkte Colt, “es sieht noch genauso aus wie vorher, bis auf unsere Korrekturen, die haben sie noch nicht verkraftet.”

“Tja, ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Ort noch einmal betrete und dazu noch freiwillig an eurer Seite.” sagte Jessy grinsend.

“Wo geht’s hier zum Obermacker?” fragte Colt.

“Folgt mir, ich weiß wo’s lang geht”, sagte Jessy.

- Das ist ja auch kein Wunder - dachte Fireball

 

                                                                            * * *

 

“April, hast du eine Vermutung wo sie hin sein konnten?” fragte General Whitehawk.

“Hmm. Sie könnten... nun ja, ich bin mir da nicht ganz sicher, aber sie könnten den Outraidern in die Phantomzone gefolgt sein.”

“Wie bitte?” sagte er etwas laut. “Das ist gegen die Anweisungen. Die drei werden etwas erleben, wenn sie wieder heil zurückkommen.”

“Wieso drei? Ich denke, die haben Jessy mitgenommen.” wunderte sich Mandarin.

“Was JESSY BLUE?! Ich... kann es nicht glauben, dass Saber Rider so etwas getan hat. Jessy Blue ist ein Verräter und ein Schwerverbrecher”, fluchte er.

“General Whitehawk! Jessy ist KEIN Schwerverbrecher! Er... ist nämlich der Vater meines Kindes! Und er hat meinem Vater das Leben gerettet!” konterte April energisch.

 

                                                                            * * *

 

“Passt auf, da vorne kommt jemand”, zischte Jessy. Sie hatten sich ins feindliche Hauptquartier eingeschlichen. Gedankenschnell verschwanden alle vier im Schatten.

“Gettler hat wieder eine Laune!” Hörten sie eine Frauenstimme.

“Aber Kommandant Cynthia! Müssen wir jetzt noch nach Juma, um Jessy zu erledigen?” fragte ein Outraider.

“Die Mühe könnt ihr euch sparen!” sagte Jessy, noch bevor Cynthia antworten konnte und stellte sich direkt vor sie.

“Blue?! Was machst du hier? Wie bist hierher gekommen?” fragte Cynthia entsetzt.

“Jetzt hast DU also meinen Posten übernommen, CYNTHIA!” In diesem Moment traten auch die drei anderen aus ihrer Deckung hervor.

“Was machen die Starsheriffs denn hier? JESSY du mieser Verräter, davor wirst du bezahlen!” keifte sie.

“Gern, aber ich habe gerade kein Geld da. Jungs, könnt ihr mir vielleicht aushelfen?” flachste Jessy.

“Hör auf Jessy Blue, deine Sprüche helfen dir jetzt nichts mehr!” sagte sie.

“Schluss jetzt Schätzchen! Am besten du lässt uns jetzt durch oder...!” platzte Colt der Kragen.

“Na gut!” zögerte Cynthia, denn sie ahnte bereits, was sie sonst erwartete.

Colts Hand lag schon am Blaster. Er schaute Saber Rider an und dieser nickte. Colt zog und drückte ab. Cynthia sackte getroffen zu Boden. Sie begann sich zu verwandeln und zwar zurück in einen Menschen, welcher sie ursprünglich gewesen war. ....

 

 

abgebrochen seit 15.06.1995



Oje, die Dinger werden ja immer älter. Diese FF war ein Gemeinschaftsprojekt mit einer Freundin während meiner Schulzeit. Leider haben wir uns nach dem Schulwechsel aus den Augen verloren und da dies ein Gemeinschaftsprojekt war haben wir es im gegenseitigen Einverständnis auf Eis gelegt. Es bringt einfach nichts, wenn nur eine von uns Weiterschreiben würde, da wir beide verdammt viel Zeit in diese FF investiert haben und es der jeweils anderen gegenüber einfach nicht fair wäre allein weiterzumachen. Deshalb wird es zu dieser FF wohl nie eine Fortsetzung geben.

UPDATE Kurenai no Tenshi
 

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